Die Kunst lebt von der Seele, die sie schafft. Aber eben auch davon, gesehen zu werden. Und dafür braucht es Öffentlichkeit.

„Les Montmartrois en Europa “ als Treffpunkt für Berliner Künstlerinnen und Künstler vereint ein großes Potential an vielfältigen Kunstrichtungen – und damit ebenso vielfältigen Möglichkeiten zur Öffentlichkeit. Hier trifft das Instrument seine Stimme, der Tanz findet die Ewigkeit in der Malerei, das Wort einen Körper im Schauspiel und die Keramik einen Platz zwischen Mimen, Musik und Architektur.

Welche Früchte es tragen kann, wenn sich Kunst und Kunst begatten, hat das zwölftägige Joint-Venture gezeigt, bei dem sich viele Mitglieder von „Les Montmartrois en Europa “ engagierten und mit ihrer Kunst einbrachten. Hier entstand Öffentlichkeit, die nicht nur Nahrung für die Betrachter-Seele war, sondern auf allen Sinnesebenen verführte und verwöhnte.

Um diesem ersten Schritt nach außen weitere folgen zu lassen, strebt „Les Montmartrois en Europa“ eine enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Veranstaltern und Veranstaltungsorten aus dem Event- und Gastronomiebereich an. Für die Künstlerinnen und Künstler eröffnet sich damit Raum, an dem sie öffentlich wahrgenommen werden, die Partnerinnen und Partner werden mit einem großen Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen belohnt.

So fungiert „Les Montmartrois en Europa“ auf mehreren Ebenen als Vermittler von Kunst. Und die Kunst als Vermittlerin ihrer selbst – an jeden, „dem es sich mitteilt“.

 

Text Eva Bali nach einem Interview mit Ulrich Häusler erstellt